Geschichte des Wirtschaflichen Verbandes

1893               Gründung der Ärztekammer durch kaiserliches Dekret.

25.04.1906       Gründung der "Gesamtorganisation der in OÖ. praktizierenden Ärzte".

                       Obmann: MR Dr. Friedrich von Crippa; Kurarzt in Bad Hall.

1907               Zusammenschluss mit der "Organisation der Gemeindeärzte Oberösterreichs" (gegr. 1905).

05.04.1910     Gründung des neuen "Wirtschaftlichen Verbandes der Ärzte  Oberösterreichs" und gleichzeitige

                       Auflösung der Vorgängerorganisationen.

                       Obmann: MR Dr. Adalbert Pascher; Gemeinde- und Bahnarzt in Braunau.

1920               Obmann: MR Dr. Julius Lengenfeldner; Gerichts- und Gemeindearzt in Kremsmünster.

1921               Obmann: OMR Dr. Edmund Guggenberger; Gemeinde- und Bahnarzt in St. Georgen a.d. Gusen,

                       Chefarzt und Oberbahnarzt der Bahndirektion Linz, 1933-1938 Präsident der Ärztekammer für OÖ.

1924               Obmann: OMR Präsident Dr. Karl Niederberger.

                       Gründung der Wohlfahrtskasse des Wirtschaftlichen Verbandes, ab 1950 Präsident der Ärztekammer

                       für OÖ., 1955 / 1956 Präsident des Weltärztebundes.

1928               Obmann: MR Dr. Moritz Uhlik.

1930               Kauf der Häuser Landstraße 32 und Bischofstraße 3, in Linz.

1933               Einführung einer Altersversorgung bei der Wohlfahrtsklasse. Bisherige Invaliditätshilfeabteilung wird

                       aufgelöst; eine Abteilung für Invaliditäts-, Alters- und Witwenhilfe wird neu geschaffen

1937               Bau des Ärztehauses auf dem Grund des ehemaligen Botanischen Gartens.

1938 - 1945    Wirtschaftliche Belange werden von der KVD (Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands) übernommen,

                       das Vermögen der Wohlfahrtskasse muss an diese abgeführt werden.

1946               Rekativierung des Wirtschaftlichen Verbandes und Wiederaufbau der Wohlfahrtskasse der Ärzte.

1947               Erste Verbandswahl nach dem Krieg.

                       Obmann: OMR Dr. Heinrich Thurnher; Gemeindearzt in Haibach und Rohrbach, ab 1946 Chefarzt der

                       GKK und Bahnarzt in Linz.

1948               Obmann: OMR Dr. Ludwig Roithner, Vizepräsident der Ärztekammer für OÖ. (seit 1945).

1949               Neues Ärztegesetz überträgt die wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen der Ärztekammer.

1950               Übergabe des Vermögens der Wohlfahrtskasse und des Reservevermögens (Hausbesitz) an die

                       Ärztekammer OÖ.

1969               Durch den über mehr als drei Jahrzehnte aktiven Obmann Prof. OMR Dr. Ernst Göttinger,

                       FA für Frauenheilkunde, in Linz, erlebt der Wirtschaftliche Verband einen enormen Aufschwung.

                       Es werden neue Statuten ausgearbeitet, der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf gesellschaftlichen

                       Veranstaltungen und auf der Fortbildung.

1999               Obmann: OMR Dr. Bruno  Weigl; praktischer Arzt i. R.. Ergänzung der Statuten, die Zusammenarbeit

                       mit der "Interessensgemeinschaft der ärztlichen Pensionisten Oberösterreichs" wird institutionalisiert.

                       Dr. Weigl verstirbt unerwartet am 12.07.2004 und hinterlässt eine große Lücke.

2004               Dr. Rudolf Ruthensteiner; FA für med. und chem. Labordiagnostik, in Linz, wird zum Obmann gewählt.

                       Der Wirtschaftliche Verband positioniert sich neu als "Service-Club" für alle oö. Ärztinnen und Ärzte.

                       Schwerpunkte liegen auf Kulturveranstaltungen mit Benefizcharakter und auf sozialen Aktivitäten.

27.11.2007     Statutenänderung

  • Sowohl Ärztinnen und Ärzte, die bei der Ärztekammer bzw. bei der Zahnärztekammer Mitglied sind, können Mitglied des Wirtschaftlichen Verbandes sein.
  • Namensänderung - Der neue Name des Verbandes lautet: "Wirtschaftlicher Verband der Ärztinnen und Ärzte Oberösterreichs".
  • Die Struktur wird schlanker; Auflösung der Bezirksorganisationen.
  • Vereinheitlichung aller Funktionsperioden und Fristen von 4 auf 5 Jahre.

Die vollständigen Statuten werden Mitgliedern auf Wunsch gerne zugesandt!